Gen Alpha:Wirklich smart

Source: MIL-OSI Swiss News

Source: Swiss Canton Zug – news in German

Beitrag in der Rubrik «U20» der Zuger Zeitung vom 6. Dezember 2022

Wieder einmal flaniere ich durch die Stadt. Die Einkaufsmeile ist pumpenvoll. Es gibt Dutzende gestresste Geschäftsmänner, die mit einer noch aggressiveren Miene als Donald Trump ihren E-Mail-Eingang prüfen, sowie auch süsse Pärchen, welche sich gerade gegenseitig in ihren Insta-Storys taggen. Dazu kommen Familien mit Kindern, die weinend auf Spielzeuge in der Franz-Carl-Weber-Vitrine zeigen, währenddessen ihre Eltern gleichgültig chatten. Die moderne Welt hat zwar viele Vorteile, doch was das soziale Verhalten betrifft, geht es nur noch bergab.

Das beste Beispiel für dieses tragische Verhängnis ist die Gen Alpha, Englisch kurz für die jüngste Generation. Sie lebt wortwörtlich in der «Virtual Reality» statt der realen Welt. Das ist die Generation der iPad-Kids. Ja, genau, diese kleinen, lästigen Kinder, die im Restaurant auf dem neusten iPad-Modell während dem Essen laute Youtube-Videos glotzen. Niedlich, oder? Es sind die, welche man nur mit einem überteuerten Starbucks-Drink antrifft und welche das Tiktok-Aufnehmen als ein Hobby bezeichnen. Die Mädchen dieser Generation sehen auf den ersten Blick aus wie zwanzigjährige Frauen. Immer mit einer satten Schicht Schminke und Crop-Top unterwegs. Beobachtet man sie jedoch genauer, erkennt man ihre kindlichen Gesichtszüge.

Die Angehörigen der Gen Alpha sind, aufgrund des grossen Einflusses der sozialen Medien, schon mit zehn Jahren Make-up-Profis und mittlerweile leider auch Hobbyraucher, wohingegen ich mit zehn noch von den Legos in der Broschüre träumte. Seien wir aber ehrlich, sind wir nicht alle ein bisschen Smartphone-addicts? Ist das wirklich smart? Deshalb ist mein Rat an alle: Hab nicht mehr «Hi, I’m using Whatsapp» im Status, sondern sag «Hi!» zu einer echten Person.

Hinweis
In der Kolumne «U20» äussern sich Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zug zu einem frei gewählten Thema in der «Zuger Zeitung».

Zollkontingent Butter wird um 3000 Tonnen erhöht

Source: MIL-OSI Swiss News

Source: Switzerland – Federal Administration in German

Bern, 06.12.2022 – Das Bundesamt für Landwirtschaft BLW erhöht das Zollkontingent Butter erneut. Die Branchenorganisation Milch hat dazu einen Antrag eingereicht. Die zusätzliche Importmenge beträgt 3000 Tonnen Butter.

Das inländische Angebot an Butter reicht auch im kommenden Jahr gemäss Einschätzung der Branche nicht aus, um die Nachfrage vollständig zu decken. Die Gesamtmilchmenge dürfte weiterhin tief bleiben. Deshalb bleibt neben der Käseproduktion zu wenig Milch für die Butterherstellung übrig.

Das BLW hat entschieden, den Antrag der Branchenorganisation Milch gutzuheissen und das Zollkontingent Butter ab dem 1. Januar 2023 bis Ende Jahr um 3000 Tonnen zu erhöhen. Die zusätzliche Kontingentsmenge wird wie üblich versteigert. Im Jahr 2022 gab das BLW insgesamt 6100 Tonnen Butter zum Import im Kontingent frei.


Adresse für Rückfragen

Florie Marion, Fachbereich Kommunikation und Sprachdienste, Tel. +41 58 461 14 41; Jonathan Fisch, Fachbereich Kommunikation und Sprachdienste, Tel. + 41 58 483 92 78


Herausgeber

Bundesamt für Landwirtschaft
http://www.blw.admin.ch

267 / Risch Rotkreuz: Grosser Sachschaden nach Terrassenbrand

Source: MIL-OSI Swiss News

Source: Swiss Canton Zug – news in German

Zug, 6. Dezember 2022, 08:45 Uhr

267 / MEDIENMITTEILUNG

Risch Rotkreuz: Grosser Sachschaden nach Terrassenbrand

Auf einer Terrasse eines Einfamilienhauses ist in der Nacht ein Feuer ausgebrochen. Ein Grossaufgebot der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern. Verletzt wurde niemand.  

In der Nacht auf Dienstag (6. Dezember 2022), kurz nach 02:15 Uhr, gingen auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei mehrere Meldungen über einen Brand eines Einfamilienhauses an der Holzhäusernstrasse in Buonas ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort stellten diese ein Feuer auf der Terrasse der betroffenen Liegenschaft fest.

Einem Grossaufgebot der Feuerwehr Risch Rotkreuz und der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen, eine Ausweitung zu verhindern und die Flammen zu löschen.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich zwei Personen im Haus. Sie konnten die Liegenschaft selbstständig verlassen und wurden nicht verletzt. Durch die grosse Hitze sowie die starke Rauchentwicklung wurde die Liegenschaft stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden, ist aber beträchtlich.

Die genaue Brandursache wird durch den Kriminaltechnischen Dienst der Zuger Polizei untersucht. Im Vordergrund steht ein Sack mit gebrauchter Cheminée-Asche, der auf der Terrasse deponiert wurde.

Im Einsatz standen 70 Angehörige der Feuerwehr Risch Rotkreuz und der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) sowie Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug, des Feuerwehrinspektorates und der Zuger Polizei.

Nidwalden unterstützt 21 Athletinnen und Athleten

Source: MIL-OSI Swiss News

Source: Swiss Kanton Nidwalden News in German
6. Dezember 2022
Bereits zum achten Mal können aufstrebende Sportlerinnen und Sportler von einem Förderbeitrag aus dem Swisslos-Sportfonds des Kantons Nidwal­den profitieren. In diesem Jahr werden 21 Athletinnen und Athleten finanziell unterstützt. Der Beitrag hilft ihnen, sich voll auf den Sport fokussieren zu können.
Um von einer Förderung des Kantons zu profitieren, müssen die Sportlerinnen und Sportler bestimmte Kriterien erfüllen, die in Absprache mit Swiss Olympic, der Stiftung Schweizer Sporthilfe und den nationalen Sportverbänden festgelegt worden sind. Neben realistischen Chancen auf eine künftige Teilnahme an einem Grossanlass müssen die Athletinnen und Athleten nachweisen, dass sie auf finan­zielle Unterstützung angewiesen sind. Als Gegenleistung zur Unter­stützung übernehmen die Sportlerinnen und Sportler gewisse Repräsentations­funktionen für den Kanton Nidwalden.
Die Selektion der Athletinnen und Athleten wird in Zusammenarbeit mit der kanto­nalen Fachgruppe Leistungssport gefällt. In diesem Jahr unterstützt der Kanton Nidwalden 8 Leistungssportlerinnen und 13 Leistungssportler mit insgesamt 138’000 Franken. Die Mittel stammen aus dem Swisslos-Sportfonds und sind vollumfänglich für die sportliche Weiterentwicklung zu verwenden. Skirennfahrer und Weltcupsieger Marco Odermatt tritt weiterhin als Botschafter des Nidwaldner Leistungssports auf. Ebenfalls als Botschafterin tätig sind Gabriela Bühler, Rollstuhlsportlerin und Mitglied des A-Kaders Tennis, und Mountainbike-Gesamtweltcupsiegerin Alessandra Keller.
Unterstützung für HöchstleistungenDer finanzielle Beitrag aus dem Swisslos-Sportfonds soll talentierten Sportlerinnen und Sportlern als Unterstützung dienen und ihnen die Möglichkeit geben, sich voll auf den Leistungssport zu konzentrieren. «Um Erfolge auf der internationalen Bühne zu erreichen, braucht es neben einer enormen Leistungsbereitschaft auch finanzielle Mittel», sagt Philipp Hartmann, Leiter der Abteilung Sport. «Durch die Leistungssportförderung können wir den Athletinnen und Athleten eine gewisse Sicherheit geben, sich auf den Sport zu fokussieren.»
Wie gross das Potenzial der Nidwaldner Sportlerinnen und Sportler ist, zeigen die jüngsten Erfolge auf internationaler Ebene. Zu den Highlights gehörten der Sieg von Marco Odermatt an den Olympischen Spielen in Peking und im Gesamtweltcup sowie der Gewinn des Gesamtweltcups von Bikerin Alessandra Keller. Mit Julia Niederberger stand dieses Jahr erstmals eine Nidwaldner Athletin im Final der Leichtathletik-WM. Weitere bemerkenswerte Resultate etwa von Delia Durrer, Pascal Christen, Maxime Chabloz oder Nina Christen bestätigen die hervorragende Arbeit der Nidwaldner Sportvereine und unterstreichen die Wichtigkeit der Leistungssportförderung im Kanton.
Die folgenden 21 Nidwaldner Athletinnen und Athleten profitieren in diesem Jahr von einem Förderbeitrag:
Semyel Bissig (Ski Alpin, 24, Grafenort)
Cornel Bretscher (Kanu Wildwasser, 20, Buochs)
Maxime Chabloz (Kitesurfen / Freeride Ski, 21, Beckenried)
Yannick Chabloz (Ski Alpin, 23, Beckenried)
Nina Christen (Sportschiessen Gewehr, 28, Immensee)
Pascal Christen (Rollstuhlsport Ski alpin, 30, Engelberg)
Luis Clavadetscher (Kanu Wildwasser, 19, Ennetbürgen)
Delia Durrer (Ski Alpin, 20, Oberdorf)
Andrea Ellenberger (Ski Alpin, 29, Hergiswil)
Nathalie Gröbli (Ski Alpin, 26, Ennetbürgen)
Roman Holzer (Mountainbike, 19, Ennetmoos)
Jessica Keiser (Snowboard Alpin, 28, Oberdorf)
Joel Lütolf (Ski Alpin, 22, Sempach)
Hannah Müller (Kanu Wildwasser, 22, Buochs)
Jonah Müller (Kanu Wildwasser, 20, Buochs)
Avelino Näpflin (Langlauf, 22, Beckenried)
Julia Niederberger (Leichtathletik, 22, Buochs)
Nino Portmann (Leichtathletik, 22, Beckenried)
Jan Schäuble (Rudern, 23, Hergiswil)
Reto Schmidiger (Ski Alpin, 30, Hergiswil)
Beatrice Zimmermann (Telemark, 32, Stans)

Rechenschaftsberichte neu online zugänglich

Source: MIL-OSI Swiss News

Source: Swiss Canton of Uri – news in German

6. Dezember 2022

 

Das Staatsarchiv Uri stellt laufend wichtige amtliche Publikationen aus der Vergangenheit auf seiner Webseite zur Verfügung. Seit kurzem ist auch der «Rechenschaftsbericht über die Staatsverwaltung und die Rechtspflege des Kantons Uri» online verfügbar.

Gemäss der Urner Kantonsverfassung sind der Regierungsrat und das Obergericht verpflichtet, dem Landrat regelmässig einen Bericht über ihre Tätigkeit sowie die Tätigkeit der Kantonsverwaltung vorzulegen. Seit 1865 erscheinen diese Berichte alle zwei Jahre in gedruckter Form. Bis 1968 kamen beide Berichte gemeinsam heraus, seither getrennt in je einer separaten Publikation. Vom etwas sperrigen Titel dieser farbig eingefassten Büchlein sollte man sich keinesfalls abschrecken lassen, denn ihr Inhalt bietet vielfältige Informationen zum Lauf der Politik und zur Entwicklung der Verwaltung und der Gerichte im Kanton Uri.

Die Berichte sind nach den einzelnen Behörden und Direktionen gegliedert. Seit der Ausgabe von 1923 sind jeweils auch Mitteilungen aus dem Landrat und zwei Jahre später von der Landsgemeinde enthalten. So ist im Rechenschaftsbericht der Jahre 1928 und 1929 ausführlich dargelegt, warum die Urner Landsgemeinde im Mai 1928 abgeschafft wurde. Damals galt es, sich von einer Jahrhunderte alten Tradition zu verabschieden. Offenbar war die Zeit reif, um den Schritt von der öffentlichen Stimmabgabe hin zur geheimen Abstimmung zu vollziehen.

Im Umfang stark zunehmend

Im Verlauf der vergangenen gut 160 Jahre übernahm der Kanton immer mehr Aufgaben für die Allgemeinheit. Zudem wurden die Staatsorganisation und die Organisation der Gerichte feingliedriger und differenzierter gestaltet. Entsprechend umfangreich zeigen sich die Rechenschaftsberichte der jüngeren Vergangenheit. Genügten 1864 noch 56 Seiten für beide Berichte, benötigt der jüngste Bericht von Regierungsrat und Verwaltung aus dem Jahr 2020 beachtliche 265 Seiten Platz.

Attraktiver Einstieg für Schularbeiten

Die Rechenschaftsberichte eigenen sich hervorragend für die erste Information zu einem historischen Thema. Möchte man beispielsweise die Entwicklung des Strassenbaus im Kanton Uri nachverfolgen, bieten die Berichte gute Hinweise auf Eckpunkte wie beispielsweise den Abschluss der Bauarbeiten an einer Passstrasse oder andere Meilensteine. Mit der zeitlichen Einordung solcher Ereignisse im Rechenschaftsbericht ist der Zugang zu den im Staatsarchiv aufbewahrten Unterlagen einfach und direkt. Dies macht die Berichte auch als Grundlage für Arbeiten attraktiv, die im Lauf des Qualifikationsverfahrens an Maturitäts-, Berufs- oder Hochschulen erarbeitet werden müssen.

 

Rückfragen von Medienschaffenden:
Dr. Hans Jörg Kuhn, Staatsarchiv Uri, Telefon: 041 875 22 24, E-Mail: hansjoerg.kuhn@ur.ch

 

Super Leporello in elf Sprachen

Source: MIL-OSI Swiss News

Source: Swiss Canton Zug – news in German

“Fit für die Schule”, so heisst der Leporello, mit dem die Eltern im Kanton Bern auf ihre Rolle und Verantwortung in der Erziehung aufmerksam gemacht werden. Verfasst hat ihn eine Schulpsychologin und Erziehungsberaterin. Der Clou: es gibt ihn in elf Sprachen. Es bleibt wie es immer war: Solide Beziehungserfahrungen in der frühen Kindheit sind das beste Startkapital für die Kinder (und für die Schule auch).

“Aus unserer Erfahrung als Fachleute der Kinderpsychologie”, so endet die kurze Einführung auf der Website, “legen wir Ihnen die folgenden Anregungen ans Herz.”

Kinder brauchen…

  • …Geborgenheit,
    eine sichere Bindung und verlässliche liebevolle Beziehungen in ihrer Familie;
  • …Erfahrungen, 
    anregende Erfahrungen und alltägliche Aufgaben, an denen sie sich von klein auf beteiligen und bewähren können;
  • …Beziehungen,
    ein soziales Umfeld mit anderen Kindern und Erwachsenen, in dem sie selbstbewusst und rücksichtsvoll werden können.

Mit diesem Link geht’s zu den Broschüren.


Update Bildungspolitik – November 2022

Source: MIL-OSI Swiss News

Source: Swiss Canton Zug – news in German

Krieg gegen die Ukraine / Flüchtlingskrise
Im November beschulten die gemeindlichen Schulen 166 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine und das Integrationsbrückenangebot 13. Zusätzlich zur Bewältigung der Ukrainekrise sind die Gesuche in den ordentlichen Asylverfahren stark angestiegen und haben Werte wie in der Syrienkrise 2014/2015 erreicht. Die Durchgangsstation in Steinhausen (DSS) ist weitgehend ausgelastet. Da dem Kanton Zug im regulären Asyl- und Flüchtlingsbereich auch Familien mit Kindern zugewiesen wurden, spitzt sich die Lage in der Stadt Zug zu. Die Integrationsklasse kommt an ihre Kapazitätsgrenze. Massnahmen (kurzfristige sowie mittel- bis langfristige) sind daher notwendig. Die Bearbeitung auf operativer Ebene erfolgt unter Koordination DBK/AGS in enger Zusammenarbeit mit den gemeindlichen Schulen (Rektorenkonferenz Reko / Quartalsgespräche AGS – Reko) sowie dem Kantonalen Sozialamt.

COVID-19
Diverse Ausfälle bei den Lehrpersonen belasten die Schulen. Erfahrungsgemäss dauert eine COVID-19-Erkrankung etwas länger als eine Grippe. Nach wie vor gilt die Regel: Wer krank ist, bleibt zu Hause.


Kantonsrat
Doppelsitzung vom 25./24.11.22

Sitzung vom 25.11.22
Geschäfte mit Bezug Bildung und Schule

Trakt. 10.2 / alle, Postulat Köpfli/Brunner betr. Übertragung KR-Sitzungen per Live-Stream: gegen den Antrag des Büros des KR mit 42:31 Stimmen für erheblich erklärt

Trakt. 10.3 / BIZ, Interpellation SVP betr. Frage, wie KMU-Ausbildungsbetriebe unterstützt werden können: zur Kenntnis genommen; allg. gute Aufnahme. ALG und FDP machten auch Bezüge zum Übertritt I.

Trakt. 10.7 / BIZ, Postulat FDP betr. Arbeitsmarktvorbereitung von Berufseinsteigenden: gem. Antrag des RR mit 49:23 Stimmen für nicht-erheblich erklärt.

— / alle: Am Ende der Sitzung wurden Laudationes auf Kantonsratspräsidentin Esther Haas, Landammann Martin Pfister, und alt RR Beat Villiger (in absentia) gehalten. Danach: Apéro zum Legislaturende in den Wandelhallen des Regierungsgebäudes.

(Budget-)Sitzung vom 24.11.22
Geschäfte mit Bezug Bildung und Schule

Trakt. 6 / alle, Budget 2023: beschlossen; es gibt nur eine Lesung, keine Referendumsfrist.
– AGS: Streichungsantrag (SVP, unterstützt von FDP) HSK (Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur) angenommen. Nun bedarf es einer Verzichtsplanung; Antrag KR Franzini (ALG) auf Erhöhung Globalbudget AGS um 65’000 Franken für zusätzliche Stellen beim Schulpsychologischen Dienst mit 24:41 Stimmen abgelehnt.

Sitzung vom 10.11.22
Geschäfte mit Bezug Bildung und Schule

Trakt. 5.6 / AMH, Interpellation Yener/Sivaganesan betr. chancengerechtem Hochschulzugang für Flüchtlinge: Kenntnisnahme; Vertreter der SP und ALG haben moniert, dass Beratungspersonen teilweise die Angebote zu wenig kannten.

Trakt. 5.7 / AMH, Postulat Letter/Felber betr. Schaffung zukunftweisender Angebote in der Höheren Bildung: im Sinne des RR für nicht erheblich erklärt; die Postulanten waren mit der NIchterheblicherklärung einverstanden, deshalb keine Abstimmung.

Trakt. 5.9 / BIZ, Postulat Zimmermann Gibson/Mösch betr. Bildungsgutscheinen für Erwachsende zwecks Förderung Grundkompetenzen und Arbeitsmarktfähigkeit: mit 40:31 Stimmen für erheblich erklärt; Zusatzantrag SVP, nur Grundkompetenzen zu fördern (und nicht die allg. Arbeitsmarktfähigkeit) wurde mit 40:29 abgelehnt.


Regierungsrat

Zeitplan Kantonsratsbeschluss Integrationsklassen
Antrag auf Verlängerung des bestehenden KRB zur Integrationsklasse auf Primarstufe und auf Neubegründung einer Integrationsklasse auf Sekundarstufe I.

  • Externe Vernehmlassung: Frühling 2023
  • Kommissionsarbeiten Bildungskommission / Staatswirtschaftskommission:Herbst 2023
  • 1. / 2. Lesung Kantonsrat: Dezember 2023 / Januar 2024
  • Inkrafttreten: 1. August 2024

Switzerland and Poland launch second Swiss contribution

Source: MIL-OSI Swiss News

Source: Switzerland – Federal Administration in English

Bern, 05.12.2022 – On 5 December, State Secretary for Economic Affairs Hélène Budliger Artieda and Poland’s Minister for Development Funds and Regional Policy Grzegorz Puda signed a bilateral agreement in Warsaw. The agreement implements the new Swiss-Polish cooperation programme, which is part of Switzerland’s second enlargement contribution to selected EU member states. The visit signals Switzerland’s continued interest in strengthening its very good bilateral, and economic relations with Poland.

Of the 15 countries receiving the second Swiss contribution, Poland is the recipient of the largest allocation amounting to CHF 320.1 million. The new Swiss-Polish cooperation programme aims to support Poland’s strategic reforms, strengthen Swiss-Polish partnerships. The programme targets areas where there are proven needs in Poland and opportunities for Switzerland to contribute its experience and expertise. It focuses on two programmes:

  • the Polish-Swiss Development of Towns programme, a major project costing CHF 278.7 million aimed at supporting the economic and social development of small and medium-sized towns in disadvantaged regions of Poland. The areas envisaged are urban planning, energy efficiency, water and wastewater management, sustainable mobility, vocational education and training and health;
  • a second programme costing CHF 35 million to promote the excellence of research and the capacity for innovation of Polish universities and businesses through greater collaboration with Switzerland.

Switzerland’s second contribution is an investment in Europe’s security, stability and prosperity. It aims to strengthen cohesion in Europe and support countries facing exceptional migration challenges. Furthermore, this contribution allows Switzerland to strengthen and deepen its bilateral relations with EU partner countries, and with the EU as a whole.

As part of the second contribution, a total of CHF 1.302 billion will be spent over a ten-year period until the end of 2029 in the areas of cohesion and migration. The contribution was approved by Parliament on 3 December 2019 and released on 30 September 2021. On 30 June this year, Switzerland and the EU signed a Memorandum of Understanding in Brussels specifying the key parameters for the second contribution, such as the total amount, its distribution among partner countries, the thematic priorities and the principles of cooperation and implementation.

During the visit, Ms Budliger met with her Polish counterpart, Minister Waldemar Buda, with whom she discussed the possibilities of deepening bilateral economic relations, as well as the economic and investment situation in both countries. Accompanied by representatives of the Swiss business community, she met with representatives from Swiss companies in Poland and took part in a meeting with Polish start-ups.

With a trade volume of CHF 5.8 billion, Poland is Switzerland’s 14th largest trading partner (including gold trade) and Switzerland is the 8th largest foreign investor in Poland. Poland is also becoming increasingly important in trade in services.


Address for enquiries

State Secretariat for Economic Affairs SECO
info.cooperation@seco.admin.ch


Publisher

State Secretariat for Economic Affairs
http://www.seco.admin.ch

Schweiz und Polen lancieren zweiten Schweizer Beitrag

Source: MIL-OSI Swiss News

Source: Switzerland – Federal Council in German

Bern, 05.12.2022 – Am 5. Dezember 2022 haben die Staatssekretärin für Wirtschaft Helene Budliger Artieda und der polnische Minister für Entwicklungsfonds und Regionalpolitik Grzegorz Puda in Warschau ein bilaterales Abkommen unterzeichnet. Es geht dabei um das neue Kooperationsprogramm Schweiz–Polen im Rahmen des zweiten Schweizer Beitrags an ausgewählte EU-Mitgliedstaaten. Der Besuch unterstreicht das Interesse der Schweiz, die bereits sehr guten bilateralen Beziehungen mit Polen einschliesslich der Wirtschaftsbeziehungen weiter zu stärken.

Mit einer Gesamtsumme von 320,1 Millionen Schweizerfranken erhält Polen den höchsten Betrag unter den 15 Ländern, die von diesem zweiten Schweizer Beitrag profitieren. Das neue Kooperationsprogramm Schweiz–Polen soll die von Polen unternommenen strategischen Reformen unterstützen sowie die schweizerisch-polnischen Partnerschaften stärken. Ausgerichtet ist das Programm auf Bereiche, in denen in Polen nachweislich ein Bedarf besteht und in denen die Schweiz dank ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung einen Mehrwert bieten kann. Das Programm bezieht sich auf zwei Bereiche:

  • Mit 278,7 Millionen Franken unterstützt die Schweiz die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von kleinen und mittleren Städten in benachteiligten Regionen Polens. Geplant sind Investitionen in den Bereichen Stadtplanung, Verbesserung der Energieeffizienz, Wasser- und Abwassermanagement, nachhaltige Mobilität, Berufsbildung und Gesundheitswesen.
  • Mit 35 Millionen Franken wird die Spitzenforschung und die Innovationsfähigkeit polnischer Universitäten und Unternehmen gestärkt. Dadurch wird gleichzeitig die Zusammenarbeit mit der Schweiz in diesem Bereich erleichtert.

Der zweite Schweizer Beitrag ist eine Investition in Sicherheit, Stabilität und Wohlstand in Europa. Er zielt darauf ab, den Zusammenhalt in Europa zu stärken und Länder zu unterstützen, die unter Migrationsdruck stehen. Mit dem Schweizer Beitrag stärkt und vertieft die Schweiz zudem die bilateralen Beziehungen zu den EU-Partnerländern und zur EU als Ganzes.

Im Rahmen des zweiten Schweizer Beitrags sollen 1,302 Milliarden Schweizerfranken über eine Laufzeit von zehn Jahren bis Ende 2029 investiert werden (Kohäsion und Migration). Der Beitrag wurde vom Schweizer Parlament am 3. Dezember 2019 genehmigt und am 30. September 2021 freigegeben. Am 30. Juni 2022 unterzeichneten die Schweiz und die EU in Brüssel ein Memorandum of Understanding, in dem die wichtigsten Parameter des Beitrags festgelegt sind. Dazu gehören Höhe und Verteilung des Beitrages auf die Partnerländer, die thematischen Prioritäten sowie die Grundsätze für die Zusammenarbeit und die Umsetzung.

Während der Mission hat Staatssekretärin Budliger ihren Amtskollegen, den polnischen Minister Waldemar Buda, getroffen und mit ihm über die Möglichkeiten zur Vertiefung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sowie über die Situation der Wirtschaft und der Investitionen in den beiden Ländern gesprochen. In Begleitung von Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Wirtschaft tauschte sie sich mit Schweizer Unternehmen in Polen aus und nahm an einem Treffen mit polnischen Start-ups teil.

Mit einem Handelsvolumen von 5,8 Milliarden Schweizerfranken ist Polen der vierzehntgrösste Handelspartner der Schweiz. Die Schweiz belegt bei den Auslandsinvestitionen in Polen Platz 8. Ausserdem gewinnt Polen beim Handel mit Dienstleistungen zunehmend an Bedeutung.


Adresse für Rückfragen

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
info.cooperation@seco.admin.ch


Herausgeber

Staatssekretariat für Wirtschaft
http://www.seco.admin.ch

Der Chef der Armee trifft den Chef des Generalstabs der französischen Streitkräfte

Source: MIL-OSI Swiss News

Source: Switzerland – Federal Council in German

Bern, 05.12.2022 – Der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, bespricht in Paris Fragen der schweizerisch-französischen Ausbildungskooperation mit seinem Amtskollegen, Armeegeneral Thierry Burkhard

Am 5. und 6. Dezember 2022 weilt der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, zu einem Besuch in Paris. Er wird dort von Armeegeneral Thierry Burkhard empfangen, dem Chef des Generalstabs der franzöischen Streitkräfte (Chef de l’Etat-Major des Armée, CEMA). Armeegeneral Burkhard ist seit Juli 2021 im Amt. Es ist das erste Treffen der Armeechefs der beiden Länder.

Im Zentrum der Gespräche steht die Ausbildungskooperation: Frankreich gehört zusammen mit Deutschland und Östereich zu den wichtigsten Kooperationspartnern der Schweiz. Diskutiert wird überdies über die internationale Lage, die sich im Zuge der russischen Invasion in die Ukraine massiv verschlechtert hat. Als unmittelbare Folge beabsichtigt Frankreich wie die Schweiz, das Verteidigungsbudget in den kommenden Jahren zu erhöhen, um Fähigkeitslücken zu schliessen.


Adresse für Rückfragen

Stefan Hofer
Armeesprecher
+41 58 463 37 41


Herausgeber

Gruppe Verteidigung
http://www.vtg.admin.ch